Eine Begegnung mit Nymphen und Nomaden,
eine Reise durch das antike Karien.

Dies ist eine experimentierlustige, sportliche und abenteuerliche Reise, entlang nicht touristischer - durch die Natur zurückeroberter - Überbleibsel der karischen Kultur. Hier wohnten die Karieer vor der Ankunft der Ionier (siehe Herodot).

Die Reise geht dem Fluß Marsyas entlang.

Der Mythos von Marsyas deutet auf eine Verbindung mit dem phrygischen König Midas:
Die Göttin Athene hatte die Flöte erfunden, sie aber fortgeworfen, weil sich ihr Gesicht beim Spielen so häßlich verzog.....Marsyas, der satyrhafte Sohn des göttlichen Hyagnis, der das Instrument fand, spielte darauf und war so angetan über seine musikalischen Qualitaauml;ten, dass er es wagte, sich mit dem leierspielenden Apollo zu messen. Manche Überlieferungen behaupten, das Tmlosgebirge (bei Sardis) sollte Schiedsrichter sein, andere, daß König Midas das Urteil fällen sollte, wer am schönsten musizierte. König Midas entschied sich zugunsten seines Freundes und wurde durch Apollo mit Eselsohren bestraft.
Aber in einer anderen Version, wurde Marsyas zur Strafe durch einen strengen Apollo lebendig gehäutet; er hing seine behaarte Haut in einen Baum, so daß der Wind durch die hohle Hülse blasen konnte. Der mit Pan und Silen verwandte Marsyas wird durch Apollo von seiner physischen haarigen Hülle "befreit" und lebt als unsichtbarer Naturgott in den Elementen fort........ Ein Seitenfluß des großen Maiandros, der im Egeischen Meer bei Miletos mündet, wird nach im benannt.

...... an den Philosophenstädten Miletos und Prienne und dem Apollo-Orakel von Didymae entlang. Dies ist einer der größten und am besten erhalten gebliebenen Tempel Klein-Asiens. An diesem Ort wurden die Zwillinge Artemis und Apollo gezeugt, ihre Mutter, die Göttin Leto, brachte sie auf der Insel Delos zur Welt.

Am Ufer des pittoresken Bafasees, wurde zum Andenken an Herakles die Stadt Herakleia gegründet und ein Endymion geweihtes Heiligtum.

Der Mythos des Endymion berichtet über einen schönen Hirtenbub, so schön, daß sich die Mondgöttin Selene in ihn verliebt. Sie kann seine Sterblichkeit und die Vergänglichkeit seiner Schönheit nicht hinnehmen...... Sie verzaubert ihn und seitdem schläft Endymion in einer Höhle im lieblichen Latmosgebirge, wo Silene immer noch jede Nacht nach ihm schaut.....

So ist die Reise voller wunderlicher Geschichten, die uns weit von unserer modernen Rationalität wegführen......

In der griechischen Zeit war der Bafasee noch eine offene Bucht - die Bucht von Latmos - an der auch der ionische Hafen Miletos lag. Von Herakleia aus findet eine mehrtägige Wanderung, den byzantinischen Klöstern im Latmosgebirge entlang, statt.

Nach einem heilsamen Untertauchen in die Welt der Elementarwesen erreichen wir die antiken Philosophenstädte Miletos und Priene, wo der Mensch anfing, sich fragend mit dem Ursprung des Seins zu beschäftigen. Das menschliche Denken erwachte hier!

Im provinziellen Milas ist viel Zeit vorhanden, durch bunte Gassen zu schlendern, Märkte und Bazare zu inspizieren, zum spazieren, faulenzen, für Begegnungen und Gespräche.

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