Die Sieben Gemeinden von Klein-Asien

Eine Kunst- und Erlebnisreise

Die Vision von Johannes
Die Sieben Gemeinden der Provinz Asia, wie sie im zweiten Kapitel der Offenbarung des Johannes genannt werden, sind das Thema dieser Reise. Sie liegen in dem geografischen Gebiet, das einmal zum Königreich von Pergamon gehörte und das später als Provinz dem mächtigen Römischen Reich einverleibt wurde (133 v. Chr.). Ephesus wurde die erste Metropole von Asia. Der räumliche Weg den wir machen werden, geht vorbei an Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyateira, Sardes, Philadelphia und Laodicea. Dabei kreuzen wir die Spuren bedeutendster historischer Persönlichkeiten wie Androkolos, Heraklit, Alexander der Grosse, Johannes und Paulus, die uns verbinden mit Quellen der Vergangenheit.

Die Bühne der Weltgeschichte, auf der sich Ereignisse von kulturhistorischer Bedeutung abspielten, umfasst nicht die ganze Erde, sondern die Orte, die >geeignet< sind, um als Hülle oder als Boden einer bestimmten Kultur zu dienen. Der Artemis - Tempel in Ephesos wurde an einem solchen besonderen Ort errichtet und strahlte während Jahrhunderten über die ganze Umgebung und die ganze Kultur aus. Die Göttin sah Völker kommen und gehen, Herrscher erscheinen und untergehen, sah den brennenden Tempel, Blüte und Zerfall der Stadt, den Rückgang des Meeres.....

Da es in Anatolien im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung nicht nur sieben, sondern hunderte früh-christlicher Gemeinden hatte, ist die Zahl 7 nicht quantitativ zu verstehen, sondern können aufgefaßt werden als Hinweis auf die zyklische Entwickelung der Zeit. Dann repräsentieren diese sieben Städte die sieben nach-atlantischen Kulturepochen und symbolisieren sie den Weg der nach-atlantischen Menschheit - den Weg der Bewustseinsentwicklung.
Wir haben vor, den Weg durch die Sieben Gemeinden mit Hilfe der Inhalte der sieben Briefe so zu gestalten, dass wir nicht nur einfach zwei Wochen auf diesem Fleckchen Erde,das West-Anatolien heisst, und zur Türkei gehört, im Kreis herum reisen. Wir hoffen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - auch durch ein kreatives Beschäftigen und Umgehen mit Mythologie und Dichtung an den antiken Stätten - so zu verbinden, dass sich während der Reise noch eine andere Dimension entfalten kann, die uns über den Alltag und das Alltagsleben erhebt, sodass wir wie durch ein Prisma den zeitlichen Bogen anschauen können, der die ganze Menschheitsentwicklung auf der Erde umspannt.
So kann die Wirklichkeit des Heute neu beleuchtet werden.

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